Business Model Canvas und Empathie-Map einmal anders
Mit dem Business Model Canvas und der Empathie-Map gewinnen wir rasch und sehr eindrücklich einen ersten Überblick und Durchblick. Mit dem Canvas erhalten wir verschiedene Sichtweisen auf unser Geschäft, um zu verstehen, was dieses antreibt oder bremst. Und die Empathie-Map erlaubt uns einen Einblick in die Jobs-to-be-done, die Glücksmomente und die Sorgen und Nöte unserer Kunden. Sei es beim Design Thinking oder bei der Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells: Der unverstellte und offen-neugierige Blick darauf, was unsere Kunden oder Stakeholder umtreibt, ist elementar. Sind wir dabei auch losgelöst vom Alltag, gelingt dieser Blick auf das Elementare noch besser, wie hier unlängst beim Business Modelling im Muothatal.
Der leere Raum – Voraussetzung für Innovation und Veränderung
Peter Brook, Film- und Theaterregisseur erklärte vor Jahren einem Kollegen aus Afrika, dass es eigentlich sehr einfach sei, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen – es brauche dazu nur einen leeren Raum, einen Akteur, der durch diesen Raum geht und jemand, der zuschaut – und schon geschieht „Theater“. Innovationen, Veränderungen oder Wandel brauchen auch nicht viel mehr, aber dies ganz besonders: Einen leeren und damit
gestaltbaren Raum, sowohl physisch als auch mental-kultur. Wo nichts ist, ist alles oder zumindest sehr viel möglich, denn der leere Raum ist der Punkt oder Ort im kreativen Prozess, an dem sich im Kopf eine absolute Leere ausbreitet. Wir sind „leer“ und damit auch leer von vorgefertigten Lösungen und werden so offen für neue Lösungen, die wir eigentlich noch gar nicht erahnen konnten.
Leider zeigt uns der Alltag oft das Gegenteil: Meeting und Workshopsvorbereitung im Bildungszentrum – zentral im Raum ein Riese von Tisch, für die 10 Teilnehmenden bleiben am Rand des Raums wenige Zentimeter, sich zwischen Stuhl und Wand einen Weg zu einem lehren Stuhl zu bahnen. Beim Start des Meetings liegen dann gefühlte 30 Meter zwischen den Teilnehmenden. Klar, ist dieses Meeting nicht von überbordender Kreativität geprägt.
Kreative und innovative Lösungen oder Design Thinking brauchen wie Brooks Theater einen leeren Raum, viele Perspektiven, Material zum Gestalten und den Mut, aus Nichts etwas Neues zu gestalten.
Gerne begleiten wir Sie auf Ihre Anfrage hin!

Schweiz, sondern auch durch die Weltpresse hetzte. Und schon ist er gleich auch Thema in einem Workshop während Vorstellungsrunde, wenn ein etwas komplexes System mit einem Tier verglichen werden soll. Und damit setzt das gehetzte Tier den Graphic Recorder auch gleich vor die Herausforderung – ach ja: Wie sieht denn nun ein Marder aus? Zügig, in 30 Sekunden mit den neuen Letraset-Markern visualisiert, fand das Tier dann doch Form und Farbe.
ehte sich alles um Prototyping und wie das Visualisieren als Hilfsmittel eingesetzt werden kann, diesen wichtigen Prozess im Design Thinking zu unterstützen, mit dem Ziel, schnell und sichtbar erste Lösungen zu kreieren. Wir haben dazu auf grossen Post-it (etwas festeres Papier) verschiedene Charaktere, Rollen, Ergebnisse u.a.m. visualisiert, welche von den Teilnehmenden dazu benutzt wurden, den ihnen bekannten Verlauf darzustellen und eben: SICHTBAR zu machen. Im Sinne eines Desktop Walkthrough besprachen wir die Lösungen, warfen neue Fragen auf, um auf diese Weise weitere Szenarios zu entwickeln. Fazit: Eine gelungene Vermählung von Visual Facilitating und Design Thinking!
e wir mit einigen Stiften, einem Notizbuch und wenigen Strichen das Wesentliche von Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen visualisieren können. Wir haben es bereits ausprobiert und konnten sehen, dass die Qualität des Visualisierens im kleinen Format von Seite zu Seite zunimmt.
eindrücklich, wie wir mit beteiligungsorientierten Verfahren zwei kritische Punkte bei Entwicklungsprojekten mit einer anderen Grundhaltung und anderen Vorgehensweisen kreativ und konstruktiv angehen können (den Beitrag finden Sie hier: 
Kolleg/innen kreativ zu sein! An zwei Tagen arbeiten wir an den Basics des Visualisierens, lernen mit einfachen Strichen, Linien und geometrischen Figuren nicht detailgetreu, sondern rasch und zügig neue Wege in der visuellen Darstellung. Mit wenigen Strichen gelingt aus einer freien (Kartoffel)-Form eine einfache und sprechende Figur, die sich auf jedem Flipchart oder an jeder Pinnwand gut macht. Einfach, zügig, etwas Farbe, ein gutes Gespür für die Proportionen und schon haben wir eine Figur geschaffen, mit der wir visuell spielen können und die uns dann auch weiterhin dazu dienen kann, etwas Würze in unsere Präsentationen und Worktshops zu bringen.
Wer wünscht sich dies nicht: In den Schuhen des Kunden oder der Kundin die Welt und vor allem unsere Value Propositions zu erkunden! Beim Business Model Canvas oder beim Service Design Thinking geht es letztlich darum, dass wir uns in diese Welt hineindenken können, dass wir unsere Kunden und Kundinnen dabei beobachten und wahrnehmen, was sie mit dem, was wir liefern, anfangen können. Und so erhalten wir einen vertieften Einblick in das, was und wie wir es tun. Dieser Schuh, dazu einige Figuren, die in diesen Schuh springen und schon haben wir eine aussagekräftige visuelle Aussage gefunden, für Customer Journeys oder Customer Experience.
rasch der Ruf nach einem Runden Tisch oder Round Table. Gemeint ist damit ein Zusammenkommen der “wichtigsten” Akteure aus Politik und Diplomatie, die – am runden Tisch sitzend – die verschiedenen strittigen Punkte gemäss ihren jeweiligen – meist nicht offengelegten Strategien – besprechen, um auf diese Weise zu einem Ergebnis zu gelangen, das danach auch die letzten Hürden im klassischen Entscheidungsprozess nehmen soll. Runde Tische zeichnen sichd dadurch aus, dass daran in den meisten Fällen Männer sitzen (in kleinen Runden in einem Kreis, in grösseren Runden in zwei und mehr Kreisen, wobei die Sitzungordnung innerer Kreis – äusserer Kreis eine Frage der Anciennität ist), dass die Akteure die meiste Zeit sitzend am Tisch verbringen, dass eine gewisse standardisierte oder ritualisierte Choreographie das gesamte Geschehen auszeichnet (angefangen vom Wasserglas links oben, störend nur für Linkshänder, über die Abgrenzungen zur Mitte des Raums bis hin zu den Redebeiträgen der Teilnehmer). Es scheint naheliegend, dass sich in einem derartigen Raum wenig Kreativität und Innovation ausbreiten und entwickeln kann.
und neuen Lösungen sehr entscheidend ist, ist nicht ganz neu. Es braucht dafür nicht neuestes Styling, keine architektonischen Wunderwerke, Safari-Stockwerke und speziell ausgeschiedene Räumlichkeiten im Unternehmen, die von hochdekorierten Designern und Innenarchitekten extra dafür entworfenen wurden, Kreativität zu fördern, sondern ganz einfach einen Raum, der viele Gestaltungsmöglichkeiten zu- und offen lässt (wie im Foto links, das einen Arbeitsraum bei IDEO zeigt). Ein Raum für Innovation lässt Überraschungen zu, ermöglicht einen deep Dive im Team, lässt Raum für Begegnung, Austausch, Humor, schräge Lösungen und ist gleichermassen offen für Analyse, Emotion, erfrischende Wendungen, herzergreifende Auseinandersetzungen und ist frei von Ego und Autorität. Zen-Meister Lin-chi wird die folgende schöne Aussage in den Mund gelegt: “Wenn der Buddha dir den Weg zur Wahrheit verbaut, bring ihn um.” Harrison Owen, der Grossgruppenintervention Open Space in die Welt brachte, meint zur Bedeutung des Raums für Innovationen lapidar: Es geht darum, einen Raum für Innovation zu entwickeln und darum, diesen Raum zu schützen.
Veränderungen aktiv zu gestalten, statt sie am Reissbrett zu planen. Zwei Dinge stehen dabei im Zentrum: genügend
Rudolf Wimmer identifizierte unlängst sechs verschiedene Aufgabenfelder von Führung, u.a. die Ausrichtung auf Zukunft und die relevanten Umwelten und den Umgang mit knappen Ressourcen. Innovative Stadtentwicklungen wie sie beispielsweise im Rahmen von
anmahnt, dass wir es halt doch nicht können! Im Kurs vom 3. – 4. Dezember 2012 lernen Sie in Bern, mal nicht auf dieses mentale Modell zu hören. Vielmehr beginnen Sie gleich von Anfang damit, frei von der Leber weg zu zeichnen, zu skizzieren und mit grossen Strichen, etwas Farbe und vielem mehr zu gestalten – und das gleich auch auf grosser Fläche.