Reise durch den Jahreskreis

Mit Ritualen, kleinen Naturgängen und im Austausch Natur erfahren

Ob im Home-Office oder auf Arbeit: Zeitplaner, Projekte, To-Dos und anderes mehr definieren unseren Alltag. Ein Alltag, der einfach früh beginnt und dann angefüllt ist mit Yoga, Achtsamkeitsübungen, Aufgaben und Beschäftigungen und anderem mehr. Oft enden diese Tage sehr spät und zwar so, dass wir einfach ins Bett fallen.

Vielleicht hören wir im Frühling etwas aufmerksamer der Amsel zu, die in den frühen Morgen flötet, wenn wir mit dem Rad unterwegs sind und unsere Kinder zur Kita transportieren. Dass dieselbe auch den frühen Abend einsingt, nehmen wir jedoch oft schon gar nicht mehr wahr. Weil wir vielleicht gar nicht die Zeit dafür finden.

Leben im Jahreszyklus

Fern von der Debatte, ob wir Menschen von der Biologie oder der Kultur getrieben sind: Wir sind auf jeden Fall Naturwesen. Wie Bäume beispielsweise. Oder Ameisen, Amseln, Blaukelchen oder wie Farne, Pilze und viele andere mehr. Und als Naturwesen haben wir die Fähigkeit, die Natur in und um uns wahrzunehmen. Was in unseren Breitengraden bedeutet, dass wir die Jahreszeiten wahrnehmen können. In uns und um uns herum.

Die Reise durch den Jahreskreis ist dabei zweierlei:

  • Einerseits begeben wir uns an acht Tagen, verteilt über das Jahr in die Natur (Bremgartenwald) und nehmen uns ganz bewusst Zeit dafür, uns auf Natur und Jahreszyklus einzulassen. Die Jahreszeiten, deren Bewegungen und Energien und auch die Übergänge nehmen wir dabei bewusst wahr.
  • Andererseits tauchen wir dabei mittels Ritual und einem kleinen Prozess ein wenig tiefer ein in unsere Beziehung mit uns und mit Welt. Wir stellen uns Fragen danach, wo wir gerade unterwegs sind und auf welche Weise wir im Leben und in der Natur eingebunden sind in einen größeren Verlauf.

Wir werden im Bremgartenwald an einem schönen Platz die Jahreszeiten erfahren und feiern. Ich werde dafür jeweils einen kleinen Ritualbogen entwerfen, der uns Hilfe sein kann, uns auf den spezifischen Moment des Jahreskreises einzulassen.

Innehalten

Ganz so einfach ist es nicht, sich mit sich und in und mit Welt zu verbinden. Das beginnt immer damit, innezuhalten. Innehalten, um wirklich hinzuspüren, wahrzunehmen, was in und mit mir passiert und was in und mit Welt passiert und auf welcher Ebene und über welche Kanäle wahrgenommen werden will. Erst dann kann ich in Verbindung treten, kann dieses Gefühl "Teil-Sein-Von" wahrnehmen und be-greifen. Und darum geht es bei dieser kleinen Reise durch den Jahreskreis. Austausch, Erfahrungen über Naturarbeit und anderes mehr dürfen dabei immer auch Teil sein.

Dankbarkeit

Die von mir sehr bewunderte Robin Wall Kimmerer schreibt in »Die Grammatik der Lebendigkeit«, dass uns die Erde jeden Tag "beschenkt ... mit ihren Gaben. Gaben, die wir weder verdient, noch bezahlt haben." Wir nehmen Natur leider einfach als »Setting« wahr, als »Umwelt«, die uns zur Verfügung gestellt worden ist, sie als Ressourcenkammer und Naherholungsraum zu nutzen. Etwas achtlos stolpern wir dann über all das darüber, ohne diese Gaben wahrzunehmen. Und so sollen die acht Jahreskreisfeste auch Anlass bieten, unsere Wahrnehmung für diese Gaben zu schärfen, um auch Dankbarkeit kennenzulernen und um in Verantwortung zu gehen.

Anlässe im Jahreszyklus und Teilnahme

Ich führe die Reise durch den Jahreskreis auf jeden Fall und bei jedem Wetter durch. Wichtig ist also, sich gemäss dem Wetter, der Jahreszeit und der Dauer anzuziehen. Jede und jeder ist dazu eingeladen, sich eine Decke einzupacken samt ausreichend Tranksame. Alles andere werde ich vorbereiten.

Zur Teilnahme: Wir starten am 20. März 2022 um 15 Uhr. Ich freue mich auf alle, die daran teilnehmen können und sich auch in ihrem eigenen Rahmen verpflichten wollen, die Jahreskreisfeste zu feiern. Wer hier aufgeführte Daten bereits belegt hat, ist ebenfalls eingeladen und kann die Feier bei und mit sich vor- / nachfeiern.

An folgenden Tagen feiern wir den Jahreskreis:

  1. So 20. März 2022; Frühlingstagundnachtgleiche (15-18 Uhr): Erwachen der Erde
  2. Sa 1. Mai 2022; Sommeranfang (7-10 Uhr): Das Gleichgewicht halten
  3. So 19. Juni 2022; Sommersonnwende (18 - 21 Uhr): Aus der Natur schöpfen
  4. So 30. Juli 2022; Herbstbeginn (18 - 21 Uhr): Die Sommerglut geniessen
  5. So 25. September 2022; Herbsttagundnachtgleiche (16 - 19 Uhr): Erntedankfest und in den Abschied
  6. So 30. Oktober 2022; Winteranfang (16 - 19 Uhr): Totengedenkfest und Sterben
  7. Mi 21. Dezember 2022; Wintersonnwende (16 - 19 Uhr): Sein vor aller Zeit
  8. So 05. Februar 2023 (für den 1. Februar) Frühlingsanfang: Junge Vision
»Die Praxis der Dankbarkeit ... und die Anerkennung der Gaben, die uns umgeben, schafft ein Gefühl von Zufriedenheit, ein Gefühl von Genug-Sein. Die Praxis der Zufriedenheit wird so zum radikalen Akt in einer konsumorienten Gesellschaft.«
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Häufige Fragen

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Einige Impressionen

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Modus
20. März 2022
Zulassung
Frei für alle
Zertifikat
keines
Sprache
deutsch
Kosten
250
CHF
400
CHF
Wir starten am 20. März 2022 als Schnuppertag.
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